Auf der Diskussionsplattform des Sturas der Fakultät Gestaltung der Uni Weimar sammeln Studenten Vorschläge für eine neue Gastprofessur.
Ich habe keine Ahnung wie erfolgreich, das dort wie hier sein kann, aber das ist auch garnicht so wichtig. Denn viel früher müsste man ansetzen und diskutieren: »Warum fragt man Studenten eigentlich nie?« und »Warum wird sowas immer im Geheimen ausgeheckt?« Was denkt ihr?
Was ihr wollt
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4 Comments
Wow, vielen Dank für die Verlinkung.
Ich bin vom Fachschaftsrat Gestaltung der Bauhausuni in Weimar (der den Blog iniitiert hat und mit Inhalten füllt — vom Stura ist der nicht), der in der glücklichen Verfassung ist, dass die Professoren auf ihn größtenteils hören. Das heißt: Das Sammeln der Vorschläge ist erfahrungsgemäß sehr erfolgreich — deshalb ist die Beteiligung am Vorschlagen von Grafikdesignern dafür auch groß.
Im letzten Jahr hatten wir als Gastprof Eike König und Markus Weissbeck, in diesem Wintersemester wollte die Fachschaft den Editorial-Designer Mario Lombardo — und bekam ihn. Die Gastprofessur ermöglicht uns, großartige Grafikdesigner für ein Semester an die Uni zu bekommen — bis wir eine Grafikdesign-Professur bekommen, die sechs Jahre lang an der Uni bleibt. Das wird im nächsten oder übernächsten Semester höchstwahrscheinlich der Fall sein und wird auch schon mit Spannung erwartet.
Zu der Frage: »Warum fragt uns eigentlich niemand?«: Ich weiß leider nicht, wie das hochschulpolitische System an der Burg Giebichenstein funktioniert. An der Bauhausuni sitzen allerdings in jeder Berufungskommission ein bis drei studentische Vertreter der Fakultät und entscheiden mit, wer (Junior-)Professor wird und wer nicht. Wir als Fachschaftsrat laden immer alle Studenten dazu ein, studentische Vertreter in solchen Kommissionen zu werden (will selten jemand) und tragen alle preiszugebenden Infos an die Öffentlichkeit.
Wir als Fachschaftsrat haben also nicht so sehr das Problem, dass uns keiner fragt — wir haben das Problem, dass nie jemand antwortet: Leider interessieren sich nicht so viele Studenten an unserer Uni für diese hochschulpolitischen Themen, wie wir uns das immer erhoffen…
Solltet ihr also mehr mitreden wollen, passt auf, dass ihr auch gewährleistet, dass dann jemand das Wort ergreift : )
Super Blog übrigens.
Ich werde öfter vorbeischauen!
die seite ist ja aucgh ganz lustig, geht die Seite auch in die gleiche Richtung?
na weil fachliches nicht zählt. und auch die studenten nicht. die sind ja nur 3 jahre da. und die profs müssen ein lebenlang mit ihren kollegen aushalten.
deshalb ist natürlich das menschliche viel wichtiger. geht er auch so gerne zum italiener? können wir auch mal ein fläschchen prosecco trinken? und passt er in unser profil?
fachliche kompetenz und die meinung der studierenden fällt da immer hinten ab. im gegenteil sind dies sogar argumente gegen eine lehrtätigkeit. denn kompetenz und hohes ansehen bei studierenden führt womöglich zu beliebtheit und engagement.
und das darf nicht geschehen. denn dann wäre man selber in dem zwang leistung zu zeigen.
Wir haben gerade Vollversammlungen an allen Instituten der philosophischen Fakultät II an der MLU Halle (http://hastuzeit.de/2010/die-u.….formieren/). Gestern (24.01.) waren alle Studierenden der Medien– und Kommunikationswissenschaften geladen. Anwesend waren 5 Dozenten und 5 Studenten.
Wie soll man da noch jemanden beibringen, dass Studenten mehr Partizipation wollen?