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	<title>brug</title>
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	<description>ein Blog über die Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle</description>
	<lastBuildDate>Mon, 07 May 2012 19:15:46 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ladener&#246;ffnung</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 19:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert M&Atilde;&frac14;glitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glas]]></category>
		<category><![CDATA[accessoire]]></category>
		<category><![CDATA[bild]]></category>
		<category><![CDATA[craft]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir: zwei Studenten aus dem Glas, Daniel Hofer und Robert M&#252;glitz, er&#246;ffnen feierlich einen kleinen Laden dessen Name: „Objekt Bild Accessoire“ auch Programm ist. Es geht also um Produkte und weniger um Kunst, alles Ausgepreist alles hat einen Produktwert. Kommt vorbei jeden Mittwoch 10–18 alles weitere im Blog objektbildaccessoire.blogspot.de
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir: zwei Studenten aus dem Glas, Daniel Hofer und Robert Müglitz, eröffnen feierlich einen kleinen Laden dessen Name: „Objekt Bild Accessoire“ auch Programm ist. Es geht also um Produkte und weniger um Kunst, alles Ausgepreist alles hat einen Produktwert. Kommt vorbei jeden Mittwoch 10–18 alles weitere im Blog <a href="http://objektbildaccessoire.blogspot.de">objektbildaccessoire.blogspot.de</a></p>
<br /><a href="http://brug-halle.de/?p=5430#comments" title="Comments on &quot;Ladener&ouml;ffnung&quot;"><img src="http://brug-halle.de/wp-content/plugins/feed-comments-number/image.php?5430" alt="Comments" /></a>]]></content:encoded>
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		<title>Some Conference: Remix</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 22:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Designtheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 1. Juni 2012; 09:00 bis 18:00. ] 

Some Conference
Remix _ Ideen entstehen
1. Juni 2012

Ein Tag mit:

	Eike K&#246;nig
	Chilly Gonzales
	Mate Steinforth
	Max Andersson
	Iris Dankemeyer
	Alexander Lis
	Nadine Kolodziey

Das Vorhandene ver&#228;ndern und zu neuen Ideen kombinieren. Ein Tag zum Thema Remix.

Die Konferenz der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle findet in diesem Sommer zum zweiten Mal statt. Von Studenten selbstst&#228;ndig organisiert und kuratiert, bleibt ein besonderes Merkmal der Some Conference [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr class=""><td colspan="3">1. Juni 2012</td></tr><tr class=""><td class="ec3_start">09:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">18:00</td></tr></table><p><a title="Some Conference" href="http://somehome.org/conference"><img class="alignnone size-medium wp-image-5417" title="Soco12" src="http://brug-halle.de/wp-content/uploads/soco-remix-pressebild-mit-text-522x208.jpg" alt="Remix: Wie Ideen entstehen" width="522" height="208" /></a></p>
<p><a title="Some Conference" href="http://somehome.org/conference">Some Conference<br />
Remix _ Ideen entstehen<br />
1. Juni 2012</a><strong></strong></p>
<p><strong>Ein Tag mit:</strong></p>
<ul>
<li>Eike König</li>
<li>Chilly Gonzales</li>
<li>Mate Steinforth</li>
<li>Max Andersson</li>
<li>Iris Dankemeyer</li>
<li>Alexander Lis</li>
<li>Nadine Kolodziey</li>
</ul>
<p>Das Vorhandene verändern und zu neuen Ideen kombinieren. Ein Tag zum Thema Remix.</p>
<p>Die Konferenz der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle findet in diesem Sommer zum zweiten Mal statt. Von Studenten selbstständig organisiert und kuratiert, bleibt ein besonderes Merkmal der Some Conference der kostenlose Eintritt. Es soll ein inspirierendes Festival für 500 Studenten, Künstler und Designer aus ganz Deutschland werden.</p>
<p>Unter der Devise <strong>Remix_Ideen entstehen</strong> forschen wir nach Meinungen, die etablierte Disziplinen hinterfragen, ignorieren oder sie neu verknüpfen. Daher haben wir nicht nur klassische Designer eingeladen, sondern beleuchten das Thema auch aus anderen Perspektiven.</p>
<p>Die Veranstaltung wird von den Studenten Patrick Müßiggang, Markus Lange, Marcus Blättermann, Margret Wolf und Colette Dörrwand gemeinsam mit ihrem Professor Sven Voelker organisiert.</p>
<p><a href="http://somehome.org/conference"><strong>Nur Begrenzte Tickets! Jetzt hier sicher!</strong></a></p>
<br /><a href="http://brug-halle.de/?p=5416#comments" title="Comments on &quot;Some Conference: Remix&quot;"><img src="http://brug-halle.de/wp-content/plugins/feed-comments-number/image.php?5416" alt="Comments" /></a>]]></content:encoded>
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		<title>Tausend Stimmen. Eine Schau &#252;ber Szeemann, Diagramme, Art Spaces und Dienstbesprechungen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 19:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ausstellung in der Burg Galerie im Volkspark vom 3. Mai bis 17. Juni 2012, Vernissage am Mittwoch, 2. Mai 2012, 18 Uhr
Begr&#252;&#223;ungProf. Dr. Nike B&#228;tzner, Prorektorin
Einf&#252;hrungPaolo Bianchi, Kurator Burg Galerie
In guten Ausstellungen geht es immer auch um Dialoge und darum, den Dingen &#252;ber die reine Bedeutung hinaus eine eigene Stimme zu geben. Wer als „m&#252;ndiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brug-halle.de/2012/05/tausend-stimmen-eine-schau-uber-szeemann-diagramme-art-spaces-und-dienstbesprechungen/120410-plakatdina3-sl-indd/" rel="attachment wp-att-5411"><img class="aligncenter size-large wp-image-5411" title="120410-PlakatDINA3-SL.indd" src="http://brug-halle.de/wp-content/uploads/tausend-stimmen-494x700.jpg" alt="" width="494" height="700" /></a></p>
<p>Ausstellung in der Burg Galerie im Volkspark vom 3. Mai bis 17. Juni 2012, Vernissage am Mittwoch, 2. Mai 2012, 18 Uhr</p>
<p class="bodytext"><strong>Begrüßung</strong><br />Prof. Dr. Nike Bätzner, Prorektorin</p>
<p class="bodytext"><strong>Einführung</strong><br />Paolo Bianchi, Kurator Burg Galerie</p>
<p class="bodytext">In guten Ausstellungen geht es immer auch um Dialoge und darum, den Dingen über die reine Bedeutung hinaus eine eigene Stimme zu geben. Wer als „mündiger Besucher“ eine Ausstellung aufsucht oder über die Schwelle eines Kunstraums tritt, steht immer mittendrin in einem Archiv, einem Büro und Labor von Dingen, Werken und Erzählungen. Hier vibrieren Stimmen, leuchten Stimmungen auf, ist die Szene von leichtem Hall erfüllt. Wer als Flaneur im Parcours der <strong>„Tausend Stimmen“</strong> umherschweift, dem sei geraten, so viel zu wissen wie nur eben möglich und zugleich sich naiv erleben zu können. Zudem ist ihm geraten, sein Potenzial an Neugierde aufzurufen. Ziel ist es, das Panoptikum und Panorama an Impulsen und Eindrücken so zu nutzen, dass sich allmählich Zusammenhänge erschließen. Der Kunstwissenschaftler und Kurator Barnaby Drabble schreibt treffend:</p>
<p class="bodytext">„Die Ausstellung ist ein Ort, wo wir zur Teilnahme an einem mentalen Spiel aufgefordert werden, bei dem wir uns vorstellen, dass Objekte zu uns sprechen. … Wessen Stimmen hören wir eigentlich in der Ausstellung? … Zu den Stimmen der Künstler kommen diejenigen der Kuratoren und der Institutionen hinzu. … Ausstellungen können von Harmonien oder Misstönen geprägt sein, und die Beurteilung ihrer Qualität erfordert genaues Hinhören; man muss ein Ohr dafür haben, wie sie zusammenklingen, sich gegenseitig ergänzen, erweitern oder widersprechen. … Kuratorische Entscheidungen können künstlerische Positionen miteinander in Dialog bringen oder die Prozesse hinter den Objekten mit einem parallelen Kommentar deutlich machen.“ – Barnaby Drabble, Stimmen in der Ausstellung, in: Swiss Exhibition Award 2009, herausgegeben vom Bundesamt für Kultur und der Julius Bär Stiftung, Bern 2010, S. 47–56. (siehe gesamten Text zum Download in der rechten Spalte)</p>
<p class="bodytext">Die Stimmen von Werk, Künstler, Kurator und Institution erfahren durch die Präsenz der Stimmen des Publikums eine grundlegende Erweiterung. An das „goldene Zeitalter“ der Kuratoren könnte sich schon bald dasjenige der Ausstellungsbesucher anschließen. Die Schau <strong>„Tausend Stimmen“</strong> stellt nicht allein das Kuratieren bzw. Ausstellungsmachen in den Vordergrund, sondern geht einen Schritt weiter, indem sie das Ausstellen und Vermitteln als eine Parallelaktion denkt und zeigt. Konsequenterweise existieren hierbei keine Haupt– und Nebenstimmen mehr. Zu hören ist nur noch das große Mit– und Durcheinander. Das Eindrucksvolle an solch einer Aufweichung von Sinnhaftigkeit ist, dass man als Besucher ein Teil dieses offenen Systems geworden ist. Im labyrinthischen Palaver der Stimmen gibt es keinen roten Faden der Konventionen mehr, sondern nur noch überraschende Echos, Dialoge und Spiegelungen.</p>
<p class="bodytext">Die Ausstellung <strong>„Tausend Stimmen“</strong> nähert sich mit fünf in sich bereits sehr vielstimmigen künstlerischen und gestalterischen Beiträgen dem „Medium Ausstellung“ auf komplexe, verspielte und emotionale Art. Als Ausstellung entsteht sie aus dem Nichts und verdämmert dorthin zurück. Als Ergebnis des Ausstellungsbesuches zeigt sich eine kleine Verrückung, manifestiert sich eine schmale Erlebnisspur. Eine solcherart bewegende Erfahrung kann verhindern, dass wir die Welt der Kunst noch mit den gleichen Augen wie zuvor betrachten. <strong>„Tausend Stimmen“</strong> will die Menschen in Staunen versetzen, zu Entdeckungen anregen und den Raum für Reﬂexionen öffnen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Leila Tabassomi, Szeemann, und Jetzt?, 2011–2012<br /></strong>Das als Fragerecherche angelegte Projekt von Leila Tabassomi geht von der Prämisse aus, dass dem Mythos Szeemann nur beizukommen ist, wenn die Kuratoren befragt werden, die diesen Mythos mitbegründet haben und weiterhin aufrechterhalten. Der Schweizer Ausstellungsmacher Harald Szeemann (1933–2005) strebte mit seinen legendären Ausstellungen wie „When Attitudes Become Form“ (1969), „Junggesellenmaschinen“ (1975), „Monte Verità“ (1978) oder „Der Hang zum Gesamtkunstwerk“ (1983) und mit seinem imaginären „Museum der Obsessionen“ nach Grenzüberschreitungen und nach Visualisierungen von Energie und Magie. Tabassomi stellte über 30 Kuratoren je 11 Fragen, wie: Welche Rolle spielt Szeemann in Ihrer Biograﬁe? Sie wollte wissen, welche seiner Impulse aufgegriffen, weitergeführt, modiﬁziert oder konterkariert werden? Mehr noch: Wie werden heute Ausstellungen gemacht? Tabassomi lässt in „Tausend Stimmen“ nicht nur die „Experten“ zu Wort kommen, sondern aktiviert gleichzeitig auch das Meinungsbild der Besucher.</p>
<p class="bodytext"><strong>Gerhard Dirmoser, Diagrammatik der Ausstellungskunst, 2012<br /></strong>Der Linzer Künstler und Systemanalytiker Gerhard Dirmoser beschäftigt sich mit semantischen Netzen. Seine aktuelle Forschung zu einer „Diagrammatik der Ausstellungskunst“ vermittelt in visueller und verbaler Gestalt, dass Ausstellungen und Diagramme verbindende Eigenschaften aufweisen. Ihr gemeinsamer Nenner ist, dass beide Formen, Ordnungen und Gesten des Zeigens und Präsentierens verkörpern, dass beide Gefüge, Konﬁgurationen und Konstellationen bilden, dass beide Wissen, Orte und Kontexte zueinander in Beziehung bringen. Die Diagrammkunst von Dirmoser öffnet einen bisher ungeahnten Blick auf die Kunst des Ausstellens und begreift das Ausstellen als Erzählen, Zwischen-Räumlichkeit, Zueinander-Konstellation und Zeige-Komplex. Dirmoser verwandelt die Burggalerie in einen Ort der Sehlektüre, der seine Gedanken und Notationen zu Themen präsentiert wie Akteur, Parcours, Drama, Sockel, Blick, Schwerkraft, Archive, Zwischenraum und Materialität. Durch Texte, Bilder und Text-Bild-Hybride alias Diagramme vermittelt sich eine Ästhetik des Kuratierens jenseits von White Cube und Wunderkammer.</p>
<p class="bodytext"><strong>Dreams of Art Spaces Collected, 2008–2012<br /></strong>Das künstlerische Rechercheprojekt der Künstler Dorothee Albrecht, Moira Zoitl und Andreas Schmid untersucht die Rolle von Kunsträumen in einem globalen Zusammenhang und wurde von der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) in Berlin ermöglicht. Im Mittelpunkt stehen Gespräche mit Künstlern, Kuratoren und Theoretikern über Kunstbegriffe, Kontexte und Räume für Kunst. Die Sammlung der Video-Beiträge porträtiert unterschiedliche Kunsträume sowie ihre lokalen Voraussetzungen in einer globalisierten Welt. Im Blickpunkt stehen Art Spaces, Project Spaces und künstlerische Initiativen. Die in China und Europa geführten Video-Interviews gehen folgenden Grundfragen nach: Wie wird Kunst ausgestellt und vermittelt? Was ist die Aufgabe eines Kunstraums? Was für Strategien und Modelle werden eingesetzt? Welches Publikum versucht der Kunstraum anzuziehen? Die verschiedenen Stimmen im Projekt „Dreams of Art Spaces Collected“ zeigen, dass die Vorstellungen davon, wie Kunst oder die eigenen Werke präsentiert und vermittelt werden sollen, vielfältig sind und viele Kulturschaffende weltweit beschäftigt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Christian Jankowski, Dienstbesprechung, 2008<br /></strong>Die Arbeit „Dienstbesprechung“ (2008) von Christian Jankowski vermittelt einen Einblick in die vielfältigen Funktionszusammenhänge der Institution Kunstmuseum. Sie zeigt, wie Jankowski im Kunstmuseum Stuttgart einen Rollentausch der einzelnen Mitarbeiter im Haus vornimmt. Die Mehrheit der Kollegen (Direktor, Kurator, Techniker, Sekretärin, Hausmeister) tauscht für einen Tag mittels Losentscheid ihre Jobs. Das Werk protokolliert einerseits in Filmaufnahmen die gegenseitigen Einweisungen: vier Minuten Zeit, um den eigenen Arbeitsplatz abzutreten, die wichtigsten Tätigkeiten zu umreißen und sich selbst in einen neuen Arbeitsplatz einweisen zu lassen. Anderseits zeigt ein Dokumentarﬁlm als Werbetrailer das Museum und seine Mitarbeiter an den getauschten Arbeitsplätzen: Die Kuratorin schiebt Sicherheitswache, die Direktorin verlegt Teppiche. Dabei wissen die Filmemacher nicht, dass sie es mit „Laien“ zu tun haben. Was mag der Ausstellungstechniker als Direktor zuallererst veranlassen? Wie verhält sich der Sicherheitsbeauftragte in seiner neuen Rolle als Kurator?</p>
<p class="bodytext"><strong>Matthias Götz und Maike Fraas, Villa Paragone, 2006/08<br /></strong>Die theoretische Debatte zu Theorie und Praxis des Ausstellens hinkt den Ereignissen hinterher, stellen Matthias Götz und Maike Fraas 2006 fest. In der „Villa Paragone“ werden im Medium Symposium und Buch die speziﬁschen Bedingungen und Möglichkeiten des Ausstellens besprochen, die Entwicklungsgeschichte des Ausstellens umrissen und der Blick auf die vielfältigen Beziehungen zwischen Theorie und Praxis des Ausstellens gerichtet. Im Mittelpunkt steht das Prinzip des Vergleichs (paragone), denn Ausstellen heißt immer auch: Vergleichen. Hinstellen ist das eine, Ausstellen etwas anderes – den Unterschied macht die Qualität des Vergleichens aus. Und auch die Chance, das Verglichene als Vergleich zu erkennen und einzuordnen. Das betrifft unterschiedlichste Disziplinen und Kompetenzen: Museen und Museologen, Designer und Sammler, Historiker und Szenografen, Ausstellungsmacher und Konservatoren, Dekorateure und Journalisten, Messebauer und Graﬁker oder Architekten. In „Tausend Stimmen“ können sich die Besucher im „Lesezimmer“ in dem mehr als 600-seitigen Werk vertiefen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Mit künstlerischen und gestalterischen Beiträgen von:</strong> <br />Gerhard Dirmoser, *1958, lebt und arbeitet in Linz<br />Dreams of Art Spaces Collected: Dorothee Albrecht, *1969; Andreas Schmid, *1955 und Moira Zoitl, *1968, alle leben und arbeiten in Berlin<br />Christian Jankowski, *1968, lebt und arbeitet in Berlin<br />Leila Tabassomi, *1979, lebt und arbeitet in Leipzig<br />Matthias Götz, *1952, lebt und arbeitet in Halle und Zürich<br />Maike Fraas, *1976, lebt und arbeitet in Halle<strong> <br /></strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Mit kuratorischen Stimmen von:</strong> <br />Teil I: Dreams of Art Spaces Collected befragte folgende Künstler und Kuratoren in China, Europa und der Türkei:</p>
<p class="bodytext">Jay Brown — <a href="http://www.lijiangstudio.org/">Lijiang Studio</a> in Lashihai, Johnson Chang Tsong-Zung in Hong Kong, Chen Tong — Libreria Borges in Guangzhou, Claire Hsu — <a href="http://www.aaa.org.hk/">Asia Art Archive</a> in Hong Kong, Leung Chi Wo Warren — <a href="http://www.para-site.org.hk/">Para/Site</a> Art Space in Hong Kong, Qiu Zhijie in Beijing , Ashley Yeung — <a href="http://www.videotage.org.hk/">Videotage</a> in Hong Kong, Bonnie Yeung und Connie Lam — <a href="http://www.hkac.org.hk/">Hong Kong Arts Centre</a>, Eva Hertzsch und Adam Page — <a href="http://www.infooffspring.de/">Info Offspring</a> in Berlin, Anton Lederer und Margarethe Makovec – rotor Graz, Martina Reuter und Dominik Portune — <a href="http://www.depot.or.at/">Depot</a> Wien, Ute Meta Bauer, Charles Esche, Sarat Maharaj, Leonie Baumann — <a href="http://www.ngbk.de/">Neue Gesellschaft für Bildende Kunst</a> (NGBK) in Berlin, Charlotte Martinz-Turek und Luisa Ziaja – <a href="http://www.schnitt.org/">schnittpunkt in Wien</a>, Özge Acikkol — <a href="http://www.odaprojesi.org/">oda projesi</a> in Istanbul, Vasif Kortun — <a href="http://www.platform.garanti.com.tr/">Platform Garanti</a> in Istanbul</p>
<p class="bodytext">Teil II: Leila Tabassomi befragte folgende Kuratoren:</p>
<p>Hildegund Amanshauser, Ute Meta Bauer, Daniel Baumann, Nike Bätzner, Tobia Bezzola, Beatrice von Bismarck, Bice Curiger, Rike Frank, Nicole Fritz, Raphael Gygax, Wulf Herzogenrath, Julian Heynen, Justin Hoffmann, Gregor Jansen, Susanne Jaschko, Christoph Kivelitz, Moritz Küng, Gabriele Mackert, Vanessa Joan Müller, Ruth Noack, Nini Palavanshivili, Susanne Pfeffer, Ingrid Pfeiffer, Julia Schäfer, Britt Schlehahn, Necmi Sönmez, Bettina Steinbrügge, Markus Stegmann, Angelika Stepken, Leif Magne Tangen, Matthias Ulrich, Florian Waldvogel, Susanne Weiß, Thomas Weski, Axel Wieder<strong></strong></p>
<p class="bodytext">Burg Galerie im Volkspark<br />Schleifweg 8a<br />06114 Halle (Saale)<br />Tel. +49 (0)345 7751–526<br /><a href="galerie">www.burg-halle.de/galerie</a></p>
<p class="bodytext">Öffnungszeiten<br />Mo–Fr 14–19 Uhr / Sa + So 11–16 Uhr / Pﬁngstmontag 11–16 Uhr</p>
<br /><a href="http://brug-halle.de/?p=5410#comments" title="Comments on &quot;Tausend Stimmen. Eine Schau &uuml;ber Szeemann, Diagramme, Art Spaces und Dienstbesprechungen&quot;"><img src="http://brug-halle.de/wp-content/plugins/feed-comments-number/image.php?5410" alt="Comments" /></a>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Studios statt Fachbereichsr&#228;te?</title>
		<link>http://brug-halle.de/2012/04/studios-statt-fachbereichsrate/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 08:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna Sommer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Reformvorschlag soll die Organisationsstruktur der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle verbessern. Unn&#252;tze Gremien fallen weg, B&#252;rokratie wird auf ein brauchbares Ma&#223; beschr&#228;nkt, und der Senat gewinnt Einfluss.
Seit einiger Zeit macht sich an der Kunsthochschule Unzufriedenheit &#252;ber die Entscheidungswege und die Struktur der Gremien breit. Es gibt zu viele Gremien, die sich meist um ein und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Reformvorschlag soll die Organisationsstruktur der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle verbessern. Unnütze Gremien fallen weg, Bürokratie wird auf ein brauchbares Maß beschränkt, und der Senat gewinnt Einfluss.</p>
<p>Seit einiger Zeit macht sich an der Kunsthochschule Unzufriedenheit über die Entscheidungswege und die Struktur der Gremien breit. Es gibt zu viele Gremien, die sich meist um ein und dasselbe kümmern. Die Mitglieder treffen sich zu oft und haben aus Zeitmangel oder Lustlosigkeit kein Auge mehr auf Beschlussvorlagen geworfen. Der Senat bestätigt überwiegend, was vorher im Fachbereichsrat verabschiedet wurde, und andersherum. »Es war eher die Regel, dass Beschlussvorlagen, die zur Einsicht im Dekanat ausgelegt wurden, nur von wenigen, manchmal sogar von niemandem vor den entscheidenden Sitzungen angeschaut wurden«, meint Rektor Axel Müller-Schöll, der in seiner Zeit als Dekan vier Jahre lang im Fachbereichsrat Design saß.</p>
<p>Jetzt soll eine Veränderung her. Zur Diskussion steht ein Reformvorschlag von Wolfgang Stockert, Kanzler der Hochschule, und Matthias Fiedler, Dezernatsleiter für Personal und Haushalt. Es soll weniger Bürokratie geben. Die Fachbereiche für Kunst und Design fallen weg. Stattdessen wird es neun sogenannte Studios geben, zum Beispiel eines für Malerei. Diese werden eine gewisse Autonomie bekommen, denn sie können unter anderem das Lehrangebot organisieren. Neu ist auch, dass jedes Studio seine eigenen Hochschulprüfungen hat und diese durchführt. Die Studios bleiben durch ein Gremium, den Senat, weisungsgebunden. Eine Verbesserung, denn die Studiengänge waren durch drei Gremien weisungsgebunden: den Senat und die zwei Fachbereichsräte.</p>
<p>Da jedes Studio nur aus einem der beiden Fachbereiche hervorgehen wird, bleiben Kunst und Design weiterhin voneinander abgegrenzt. Mit der Neuordnung in Studios gewinnen darüber hinaus einzelne Fächergruppen an Eigenständigkeit. Der Senat wird Aufgaben der Fachbereichsräte wahrnehmen, wenn diese nicht einem Studio zugewiesen sind. Er soll über die Studien– und Prüfungsordnung entscheiden. Wer zum Dozenten berufen werden soll, darüber können die Studios mitentscheiden. Für die Verleihung von Hochschulgraden soll aber der Senat zuständig sein. Laut Hannes Trommer, studentischem Senatsmitglied und Mitglied in der Kommission, welche sich mit der Struktur beschäftigt, sind einige Fragen offen. Zum Beispiel: »Wie sollen die Studios zusammengefasst werden, und wer ist zu welchem Studio zugehörig?« Aus seiner vierjährigen Arbeit als Dekan im Fachbereichsrat Design weiß Axel Müller-Schöll auch, »dass wir im Einzelnen am Zuschnitt der Reform feilen müssen.«</p>
<p>Der Kanzler, der Rektor und die drei Prorektorinnen leiten in Form des Rektorates die Hochschule. Aber die Aufgaben, die ihnen durch die neue Reform bleiben, beschränken sich auf einen kleinen Teil: Bei den Entscheidungen des Senats zustimmen, nach Absprache mit dem Senat zugewiesene Mittel und Stellen verteilen und mit dem Ministerium eine Zielvereinbarung treffen. Das Rektorat wird an Einfluss verlieren. Die Studios können mehr entscheiden und haben ihren eigenen Bereich, aber kapseln sie sich nicht alle voneinander ab? Gibt es auch gemeinsame Projekte zwischen den Studios? Jedes Studio hat seine eigenen Räume, seine Aufgaben und seine Projekte. Studenten, die sich momentan noch in demselben Raum befinden, obwohl sie Verschiedenes studieren, werden sich nicht mehr so schnell über den Weg laufen. Kunst entsteht auch durch verschiedene Einflüsse, indem Studenten hier und dort reinschauen und mitmachen können. Jetzt sollen sie sich von Anfang an auf eine Schiene, zum Beispiel Malerei, festlegen.</p>
<p>Wolfgang Stockert und Matthias Fiedler haben sich viel zur Verbesserung der Organisationsstruktur überlegt. Bei allen Bedenken und möglichen Risiken sprechen sich aber auch Hannes und Prof. Müller-Schöll grundsätzlich für den Reformvorschlag aus.</p>
<p>Die Studenten der Burg sollten sich angesprochen fühlen und ihre Meinung dazu äußern. Wer sich einmischen will, ist sehr gern bei dem studentischen Arbeitskreis gesehen, der sich mit dem Thema befasst.</p>
<p>(via <a href="http://hastuzeit.de/2012/studios-statt-fachbereichsrate/">Hastuzeit</a>)</p>
<br /><a href="http://brug-halle.de/?p=5406#comments" title="Comments on &quot;Studios statt Fachbereichsr&auml;te?&quot;"><img src="http://brug-halle.de/wp-content/plugins/feed-comments-number/image.php?5406" alt="Comments" /></a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Workshop und Ausstellung</title>
		<link>http://brug-halle.de/2012/04/workshop-und-ausstellung/</link>
		<comments>http://brug-halle.de/2012/04/workshop-und-ausstellung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 09:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>burggruen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Trash]]></category>
		<category><![CDATA[Treasure]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[
TRASH is the new TREASURE
eine kreative Expedition in M&#252;ll.
Wir gehen auf Tuchf&#252;hlung mit dem M&#252;ll und wollen kreativen Output –
f&#252;r uns, eine Ausstellung, die Welt und das gro&#223;e Ganze.
* Was ist euer Anspruch an Design und Kunst?
* Was passiert, wenn wir nicht nur Bed&#252;rfnissen, sondern auch Verantwortung Gestalt geben?
* Welchen Herausforderungen werden wir uns in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brug-halle.de/2012/04/workshop-und-ausstellung/trash-is-the-new-treasure-logo2/" rel="attachment wp-att-5383"><img class="aligncenter size-full wp-image-5383" src="http://brug-halle.de/wp-content/uploads/trash-is-the-new-treasure-logo2.png" alt="" width="427" height="200" /></a></p>
<p><span style="font-size: medium;color: #ffcc00"><strong>TRASH is the new TREASURE</strong></span><br />
<em>eine kreative Expedition in Müll</em>.</p>
<p>Wir gehen auf Tuchfühlung mit dem Müll und wollen kreativen Output –<br />
für uns, eine Ausstellung, die Welt und das große Ganze.</p>
<p>* Was ist euer Anspruch an Design und Kunst?<br />
* Was passiert, wenn wir nicht nur Bedürfnissen, sondern auch Verantwortung Gestalt geben?<br />
* Welchen Herausforderungen werden wir uns in Zukunft stellen (müssen)?</p>
<p>Dies ist ein Aufruf und ein Angebot an einem freien Projekt teilzunehmen,<br />
welches über den Hochschulrahmen hinaus Einzug in die Wirklichkeit hält:<br />
Die Rolle des Designs im Wirtschaftsprozess und als Problemlöser für eine Welt mit knapper<br />
werdenden Ressourcen, immer größerer Umweltbelastung und finanziellen und sozialen Krisen.</p>
<blockquote><p>„Das Design spielt eine wichtige Rolle bei der Herstellung des Neuen. Einerseits sorgt gutes Design dafür, dass die Dinge zeitlos schön sind und lange genutzt werden können. Andererseits stimuliert neues Design auch Neuproduktion und damit folglich Ausrangieren und Wegwerfen. Um die sozialen und Umweltprobleme durch Überproduktion zu lösen, muss jedoch weniger produziert und konsumiert werden, damit weniger Müll entsteht. Oder Waren werden als abfallfreie Produkte konzipiert, die als Müll wieder vollständig in den Kreislauf der Neuproduktion integriert werden können. Einige Pioniere im Design greifen heute schon kreative Arten des Recyclings, des Weiter– und Wiederverwendens auf. Zeit also den Müll abzuschaffen!“<span style="font-size: xx-small"><br />
Anregungen aus: Bedürfnissen Gestalt geben, Verantwortung Gestalt geben von Christian Loffing &amp; Sigrid Verleysdonk-Simons</span></p></blockquote>
<p><strong>//  ein Workshop dazu ist geplant für den 11. und 12. Mai 2012</strong></p>
<p><strong>//  eine Ausstellung dazu ist geplant vom 08. bis 28. Juni 2012</strong></p>
<p> </p>
<p>Interessiert ihr euch für das Thema und möchtet an dem Workshop und/oder der Ausstellung Teil nehmen, dann tretet am besten gleich unserer Facebook-Gruppe bei:<br />
<a href="http://www.facebook.com/groups/219550861482740/" target="_blank">http://www.facebook.com/groups/219550861482740/</a></p>
<p>Wollt ihr euch noch etwas genauer informieren, werft einen Blick auf unsere Webseite:<br />
<a href="http://www.trash-is-treasure.de/" target="_blank">www.trash-is-treasure.de</a></p>
<p>Habt ihr Fragen und Anregungen, schreibt uns eine Mail an:<br />
<a href="javascript:DeCryptX('jogpAusbti.jt.usfbtvsf/ef')">info@trash-is-treasure.de</a></p>
<p> </p>
<p>Danke und bis demnächst.</p>
<p><span style="color: #ffcc00">Diana Neumerkel</span> <span style="color: #808080">| Multimedia-Designerin und Kulturkreative mit Herz für Ideale</span><br />
<span style="color: #ffcc00">Elke Dobbertin</span> <span style="color: #808080">| Kulturmanagerin für Nachhaltige Entwicklung</span></p>
<br /><a href="http://brug-halle.de/?p=5380#comments" title="Comments on &quot;Workshop und Ausstellung&quot;"><img src="http://brug-halle.de/wp-content/plugins/feed-comments-number/image.php?5380" alt="Comments" /></a>]]></content:encoded>
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